Stromspartipps fürs Notebook / Akkulaufzeit verlängernProzessorkerne deaktivierenWenn die Leistung für dich zweitrangig ist und die erhöhte Akkulaufzeit im Vordergrund steht, kannst du einen Prozessorkern deaktivieren, um Strom zu sparen. Gebe dazu "msconfig" in die Suchzeile des Startmenüs ein und drücke Enter. Klicke in der Registerkarte "Start" auf "Erweiterte Optionen...". Setze den Haken bei "Prozessoranzahl" und wähle 1 aus. Ab dem nächsten Start ist nur noch 1 Prozessorkern aktiv, wie dir der Taskmanager bestätigen wird. Integrierte Grafikeinheit nutzenModerne CPUs haben neben einer dedizierten Grafikeinheit noch eine in die CPU integrierte, die deutlich leistungsschwächer ist, dafür aber auch deutlich weniger Strom verbraucht und für den 2D-Windows-Betrieb mehr als ausreichend ist. Schaue im Treiber deiner Grafikkarte nach, ob eine Umstellung auf diese integrierte Grafikeinheit möglich ist.
Stromspartechniken aktivierenDie CPU-Hersteller Intel (EIST = Enhanced Intel SpeedStep Technology) und AMD (Cool'n'Quiet = kühl und leise) haben spezielle Stromspartechniken entwickelt, die im Leerlauf den Takt und die Spannung des Prozessors senken. Diese lassen sich über das BIOS aktivieren, sollten bei heutigen Notebooks aber standardmäßig aktiviert sein. Bildschirmhelligkeit senkenEin großer Energieverbraucher im Notebook ist neben Prozessor- und Grafikeinheit die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms. In den Energiespareinstellungen des Betriebssystems ("energieoptionen" in die Suchzeile des Startmenüs eingeben) kannst du die Helligkeit regeln. 100% Bildschirmhelligkeit sollten nur genutzt werden, wenn das Netzkabel eingesteckt ist. Der eingestellte Wert sollte sich nach den Lichtverhältnissen in der Umgebung richten. Draußen in der Sonne ist eine höhere Helligkeit nötig, um ein entsprechend gutes Bild zu haben, als abends im dunkeln auf der Couch. Auf einem matten Display ist bei hoher Umgebungshelligkeit mehr zu erkennen als auf einem spiegelnden. Das sollte schon beim Kauf berücksichtig werden. Es gibt aber auch spezielle Klebefolien, die das Display nachträglich entspiegeln. Energiesparplan nutzenMit Hilfe der Energiesparplaneinstellungen kann Windows so konfiguriert werden, dass es automatisch Bildschirm, Festplatte, etc. ausschaltet, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen.
Nicht benötigte Prozesse/Dienste beendenViele Anwendungen nehmen sich das Rechts heraus, sich einfach in den Autostart einzutragen. Sie starten dann, sobald Windows hochgefahren wird, laufen im Hintergrund weiter und verbrauchen so Prozessorleistung und Platz im Arbeitsspeicher, obwohl sie eventuell gar nicht benötigt werden. Um solche Prozesse zu deaktivieren, ist das Tool Autoruns sehr gut geeignet. Ebenso sollten nicht benötigte Dienste beendet werden. ("dienste" in die Suchzeile des Startmenüs eingeben) WLAN/Bluetooth deaktivierenSind WLAN- und Bluetooth-Funktionen aktiviert, obwohl keine Verbindung hergestellt wurde, ist dein Notebook ständig damit beschäftigt, nach Funknetzen in der Umgebung zu suchen. Werden diese Funktionen nicht benötigt, ist es ratsam, sie zu aktivieren. Dies verlängert nicht nur die Akkulaufzeit, sondern erhöht auch noch die Sicherheit. Stand-By-Modus in kürzeren Arbeitspausen nutzenIn kurzen Pausen ist es empfehlenswert, den PC in den Stand-By-Modus zu schicken, da er so wesentlich weniger Strom verbraucht als im Leerlauf. In den Energiespareinstellungen kannst du auch einstellen, dass der Computer automatisch nach xx Minuten in den Stand-By-Modus wechselt. Notebook herunterfahren in längeren PausenViele Leute klappen einfach nur den Notebook-Deckel zu, wenn sie eine längere Pause einlegen wollen. Das Notebook schaltet sich dann jedoch nur in den Stand-By-Modus und verbraucht weiterhin Strom. Wem jede Minute Akkulaufzeit wichtig ist, sollte den PC richtig herunterfahren. Nachteil dabei ist natürlich, dass ein erneutes Hochfahren des PCs länger dauert als das Aufwecken aus dem Stand-By. Richtiger Umgang mit dem AkkuWer nicht pfeglich mit seinem Akku umgeht, wird nach einiger Zeit nicht mehr viel Spaß mit ihm haben. Der sogenannte Memory-Effekt tritt bei den neuen Lithium-Ionen-Akkus zwar nicht mehr auf, dennoch gibt es einige Regeln im Umgang mit Akkus. Erstmal sollte der Akku nicht ständig geladen werden, wenn man am Notebook arbeitet. Hat man eine Stromquelle in der Nähe, kann man den Akku herausnehmen und das Netzkabel benutzen. Bei einem Ladezustand von 100% sollte das Netzkabel gezogen werden. Weiterhin sind zu hohe (> +40°C) oder niedrigere (< 0°C) Temperaturen für den Akku schädlich. Zu hohe Temperaturen im Innern des Notebooks sind schnell erreicht, wenn der Hersteller an der Kühlung der Komponenten gespart hat oder auch schon, wenn man das Notebook im sonnig geparkten Auto liegen lassen hat. Ersatz-Akku kaufenBist du immer noch nicht zufrieden mit dem Ergebnis, bleibt wohl nichts anderes übrig, als einen zweiten Akku zu kaufen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Notebook-Hersteller-eigenen Akkus meist teurer sind, als die kompatiblen Akkus der Dritthersteller. Erstellt von phil am 27.2.2011 um 10:07 Uhr. « Probleme mit Hilfe der Problemaufzeichnung protokollieren Kommentare
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